Wegfahren und wieder nach Hause laufen

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In den Zug steigen, irgendwohin fahren und anschließend wieder nach Hause laufen? Schon lange spukte dieser Gedanke in meinem Kopf herum, aber erst heute wurde er in die Tat umgesetzt. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert.

Um nicht immer die gleichen Runden direkt vor meiner Wohnungstür du drehen, setzte ich mich heute spontan in den Zug und fuhr ein paar Stationen zum etwa 10 km entfernten Startpunkt meiner heutigen Laufstrecke. Bei leichtem Regen ging es dann auf einem parallel zur Bahnstrecke verlaufenden Fernradweg wieder nach Hause – teils dicht am Flußufer entlang, teils durch offene Ackerflächen und teils entlang eines Naturschutzgebiets. Nass aber zufrieden erreichte ich so nach etwa einer Stunde meinen Wohnort.

Obwohl ich die Strecke dank diverser Radtouren schon gut kannte, hat sie mir heute im Laufschritt nochmal ganz neue Facetten gezeigt und ich war überrascht, wie schnell manche Abschnitte zu Fuß zu bewältigen waren. Auch mochte ich das Gefühl einem Ziel entgegen zu laufen und nicht wie sonst “nur” eine Runde zu drehen.

Mir hat dieses Experiment sehr viel Spaß gemacht und ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft des Öfteren “nach Hause laufen” werde. Gerade auch für längere Distanzen/Läufe könnte “wegfahren und wieder heimlaufen” eine gute Alternative sein. Eine Abkürzung nehmen oder einfach früher umdrehen? Wohl kaum möglich, wenn man auf Wartezeiten an Bahnhöfen oder Bushaltestellen verzichten möchte.

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