muve “Etappe” 6: Karwendelhaus – Innsbruck

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  • 0:00h
  • Scharnitz und Innsbruck mit Zug erreichbar
  • 0 km
  • Gute Schuhe, Gepäck für vier Wochen

Zusammenfassung:
Nun war es so weit und wir hatten es uns tatsächlich erlaubt: Wir verbrachten einen tollen Pausentag in Innsbruck! Night Owl holte sich neue Schuhe, wir genossen leckeres Essen und bestaunten das Goldene Dachl.

Details:
Das Lager im Karwendelhaus ist recht groß und daher wacht man ganz automatisch früh auf. So ging’s auch uns und wir packten schon früh unsere Sachen zusammen. Wir hatten kein Frühstück vom Karwendelhaus bestellt, sondern setzten uns nach draußen und aßen etwas von unserem Proviant. Jetzt würden wir ja ins Tal kommen. Nach und nach gesellten sich immer mehr Leute zu uns. Zwei “unserer” München-Venedig-Gruppe machten sich auf den Weg zum Schlauchkarsattel – der Rest ging das Risiko aber nicht ein, weil Gewitter angesagt war und wegen Schnee die Begehung auch noch nicht ganz sicher war. Etwas wehmütig war ich natürlich schon, aber das Risiko einzugehen wäre leichtsinnig gewesen und mit unseren Füßen sowieso nicht machbar.

Und dann kam der Teil der Wanderung, der mein Gesicht tiefrot anlaufen lässt: Wir sind mit dem Karwendeltaxi vom Karwendelhaus nach Scharnitz gefahren. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen 😉 In Scharnitz angekommen stellte sich dann heraus, das Schienenersatzverkehr herrscht. Wir müssten mit dem Bus nach Innsbruck und von dort mit dem Zug nach Hall fahren. Und mit dieser Aussage änderten wir unsere Pläne: Wir machten unsere Pause in Innsbruck. Während der größte Teil der Leute von Scharnitz aus zum Hallerangerhaus wanderte, fuhren wir zusammen mit dem Blogger nach Innsbruck und nahmen dort ein Zimmer im Ibis Hotel am Bahnhof.

Und dann genossen wir den Tag. Wir deckten uns wieder mit Vorräten für die nächsten Tage ein, aßen lecker Mittag, sahen uns das Goldene Dachl an und informierten uns in der Touristinfo über das Wetter in den nächsten Tagen. Das Wichtigste aber war: Wir suchten die Sportgeschäfte nach neuen Schuhen für Night Owl ab. Schuhwechsel hatte bei mir geholfen, das sollte auch bei Night Owl helfen. Und zum Glück gab es die richtigen Schuhe – eigentlich Trailrunningschuhe, aber jetzt genau das Richtige. Am Nachmittag reservierten wir dann noch ein paar Hütten für die nächsten Tage vor und entschieden uns auch am kommenden Tag eine Variante zu gehen – nicht zur Glungezer Hütte sondern zur Voldertalhütte. Den Abend schlossen wir mit einem köstlichem Essen im Restaurant Olive ab und fielen sehr entspannt und glücklich in unsere Hotelbetten.

Zitat des Tages:
Fahrer des Karwendeltaxis: “Wenn’s nach mir geht, seid ihr alle auf der Birkkarspitze gewesen, ich werde das keinem verraten.”

Fazit:
Ein Pausentag tut gut und war auch dringend notwendig. Dazu haben wir die Zeit in Innsbruck sehr genossen und neue Energie getankt. Und mal kein Lager zu haben war auch ganz schön 😉 .

Liebe Grüße,
Early Bird 🙂

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