Stiegen in der Sächsischen Schweiz

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Hallöchen zusammmen!

Die Sächsische Schweiz ist auch deshalb so reizvoll, weil es sich bei vielen Wanderwegen um Stiegen handelt. Das heißt, es sind nicht normale Pfade, sondern felsige Wege bei denen man sich auch ab und an mal festhalten muss, Leitern hoch oder über Felsen klettern muss. Und das ist ein Riesenspaß 🙂 . Es empfiehlt sich solche Stiegen in die Wanderung miteinzubauen und sie damit mit einem Hauch Abenteuer zu versehen. Im Folgenden findet ihr ein paar Stiegentipps für eure nächste Wanderung.

Heilige Stiege

Die Heilige Stiege ist die einfachste der vorgestellten. Von Schmilka aus kommt man recht schnell zum Heringsgrund und kann über die Heilige Stiege zum Reitsteig aufsteigen – oder andersrum. Was die Stiege ausmacht sind die vielen Treppen. Das macht runter sicherlich mehr Spaß 😉 . Rauf geht es dafür aber sehr schnell. Und wenn man oben ist, wird man mit einer tollen Aussicht betont.

Rotkehlchenstiege

Die Rotkehlchenstiege ist in unmittelbarer Nähe zur Heiligen Stiege und führt auf den Schrammsteingratweg. Diese ist etwas schwerer zu gehen, aber dank Tritthilfen und Felsstufen gut zu meistern. Hier muss man im Gegensatz zur Heiligen Stiege auch mal hingreifen und sich abstützen. Die spaßigere Variante nach oben 😉 .

Zwillingsstiege

Die Zwillingsstiege kann man zusammen mit der Häntzschelstiege gehen. Eine Möglichkeit ist von Beuthenfall zum Bloßstock zu laufen. Dort starten Zwillings- und Häntzschelstiege. Die Zwillingsstiege ist kürzer und nach einigen Leitern und Stufen erreicht man damit den Oberen Affensteinweg. Hier hat man schon eine echte Stiege und sollte auch keine Höhen- oder Platzangst haben.

Wilde Hölle

Die Wilde Hölle kann man zum Abstieg nutzen, wenn man nach der Zwillingsstiege wieder zurück zum Bloßstock will. Es ist sehr felsiges Gelände, das auch rutschig sein kann, wenn es nass ist. Zwischendrin sind auch ein paar Klammern zum Festhalten. Damit ist sie ein passender Abstieg, wenn man Zwillings- und Häntzschelstiege verbindet.

Häntzschelstiege

Die Häntzschelstiege ist der einzige gesicherte Klettersteig in der Sächsischen Schweiz. Und er macht riesig Spaß! Ein Klettersteigset wird am Einstieg empfohlen und Höhenangst sollte man hier auch nicht haben, da es doch auch mal etwas ausgesetzter ist. Die Stiege ist stark frequentiert, daher lohnt es sich, sie unter der Woche oder in der Nebensaison zu gehen. Ich war vor Ostern dort unterwegs und konnte die Stiege richtig genießen. Denn umso höher man kommt, umso schöner ist die Aussicht 🙂 .

Das ist eine wunderbare Belohnung für jeden einzelnen Meter, den man hochsteigt. Die Häntzschelstiege ist nicht schwer und einfach zu meistern und trotzdem gibt sie ein Gefühl von Abenteuer. Von allen genannten Stiegen ist sie die anspruchvollste.

Und das ist nur eine kleine Auswahl. Da gibt es noch die Rübezahlstiege, die auch etwas schwerer ist, den kurzen Klettersteig zum Hinteren Raubschloss, bei dem man mit einer grandiosen Rundumaussicht belohnt wird und viele mehr.

Viel Spaß beim Stiegen gehen in der Sächsischen Schweiz! Ich hatte großen Spaß 🙂 . Wenn ihr auf der Suche nach einer schönen Tour seid oder Tipps braucht, meldet euch gerne 🙂 .

Liebe Grüße,
Early Bird 🙂

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