Traumtour durch die Hintere Sächsische Schweiz

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  • 8:50h
  • Schmilka
  • 26,5 km
  • Proviant aus der Mühlenbäckerei

Zusammenfassung:
An unserem letzten ganzen Tag in der Sächsischen Schweiz haben wir eine wunderschöne Aussichtstour gemacht und sind dabei zur Kipphornaussicht, zur Goldsteinaussicht, zum Hinteren Raubschloss, zur Idagrotte und zum Carolafelsen gewandert.

Wegführung:
Schmilka – Bergsteig – Kipphornaussicht – Müller-Wiesen-Steig – Roßsteig – Goldsteinaussicht – Zeughaus – Königsweg – Hinteres Raubschloss – Königsweg – Idagrotte – Reitsteig – Schrammsteingratweg – Carolafelsen – Heilige Stiege – Schmilka

Details:
Für unsere letzte Wanderung wollten wir die schönsten Aussichten in der Hinteren Sächsischen Schweiz besuchen. Wir starteten die Tour in Schmilka und liefen über den Bergsteig zur Kipphornaussicht.

Der Morgen startete mit Regen, passend zum Wanderbeginn hatte es zum Glück aufgehört zu regnen. Satt dem Regel kam der Nebel und wir wanderten in mystischer Landschaft immer weiter nach oben.

Bei der Kipphornaussicht angekommen sahen wir dann auch – nichts. Nebel um uns rum und keine Aussicht. Zum Glück steigerte sich im Laufe des Tages das Wetter mehr und mehr. Wir liefen weiter über den Müller-Wiesen-Steig und Roßsteig zur Goldsteinaussicht.

Nun hatten wir schon einen besseren Ausblick und konnten unsere erste Pause einlegen. Mit selbstgemachten Müsliriegeln stärkten wir uns für die nächsten Streckenabschnitte.

Wir wanderten weiter über den Roßsteig zum Zeughaus und über den Königsweg zum Hinteren Raubschloss. Vom Zeughaus aus gingen wir nicht den direkten Weg, sondern nahmen an einer Stelle die falsche Abzweigung und waren überrascht, von der anderen Seite zum Hinteren Raubschloss zu kommen. Aber wir waren angekommen 😉 .

Das Hintere Raubschloss ist ein leichter Klettersteig ohne Versicherung der über Leitern und Stufen auf den Winterstein führt. Dort finden sich Überreste einer Burganlage.

Der Winterstein bietet eine traumhafte Rundumaussicht über die Hintere Sächsische Schweiz. Wir verweilten hier und genossen den Ausblick. Alleine ist man hier selten, was aber ganz verständlich ist, weil es dort wunderschön ist.

Wir wanderten weiter zur nächsten Aussicht. Zuerst ging es ein langes Stück durch den Wald und dann über Stufen auf die Höhe der Idagrotte. Von dort aus ging es noch eine Weile an den Felsen entlang. Wir hatten auf dem Weg immer wieder einen wunderschönen Ausblick. Nach einem kurzen (ungewollten) Abstecher zu den Kletterfelsen bei der Idagrotte, liefen wir auf dem Wanderweg zur Aussicht.

Wir genossen erneut eine wunderschöne Aussicht bei nun bestem Wetter. Anfangs wurde die Ruhe noch durch eine laute Wandergruppe gestört, die dann aber auch weiterging und wir konnten den Moment noch etwas genießen. Dann ging es weiter zum letzten Aussichtspunkt: Dem Carolafelsen.

Der Carolafelsen ist immer wieder schön. Nun stand die Sonne direkt vor uns und schien uns ins Gesicht. Wir blickten in Richtung Schrammsteine, Falkenstein und Lilienstein und genossen. Wir blieben hier eine ganze Weile und wollten am liebsten dort bleiben.

Dann mussten wir aber aufbrechen, um noch vor Sonnenuntergang im Tal zu sein. Wir nahmen die Heilige Stiege, die direkt auf den Elbleitenweg führt, von wo aus man nach Schmilka zurücklaufen kann.

Die Heilige Stiege führt über viele Stufen ins Tal und bot nochmal schöne Aussichten, bis wir wieder im Wald waren. Wir waren nun schon etwas müde und waren froh, als wir wieder in Schmilka ankamen. Perfekt zum Sonnenuntergang hatten wir das Tal erreicht.

Fazit:
Wunderschöne aussichtsreiche Tageswanderung mit fünf Höhepunkten und zwischendurch schönen Pfaden durch den Nationalpark mit viel Natur, Fels und Ruhe. Sehr zu empfehlen!

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